Freitag, Dezember 22, 2006

Schlank und Rank ins 2007

Die kleinen barocken Weihnachtsengel sind eigentlich ganz putzig! Das pauspackige Gesicht, die dicken Oberärmchen und die kurzen Beinchen. Aber was ist, wenn unser Körper nach den Weihnachten genauso barock aussieht? Dann, liebe Leser, ist es Zeit für den Vorsatz der Vorsätze: Abnehmen! Alle Jahre wieder das gleiche Theater.

Ab Januar hungert halb Bern. Während Weight-Watchers Hochkonjunktur feiert, jammert die übrige Wirtschaft über das Januarloch. Wir achten auf Fettgehalte, zählen Kalorien und melden uns beim Fitnesscenter an. Klingt das alles nicht nach Frust? Ich habe mich in meinem Umfeld schlau gemacht und präsentiere diesmal drei ungewöhnliche, aber viel versprechende Diäten:

Meine gute Freundin P. aus Bern schwört auf Ananas. Diese Frucht beinhalte so genannte Minuskalorien. Das bedeutet also, dass beim Verzehr und Verdauen mehr Kalorien verbrennt werden als die Frucht überhaupt enthält. Ist das nicht genial? Die einzige Frage, die sich stellt, ist: „Was passiert, wenn man zu viele Minuskalorien reinbuttert? Beginnt sich der Körper aufzulösen?“

Eine andere Variante erklärte mir mein Lieblingsnachbar. Er ist überzeugt von der Grapefruit-Technik. Diese Frucht vor jeder Mahlzeit eingenommen, senke das Hungergefühl und rege die Verdauung an. Bei meinen Recherchen für diese Kolumne habe ich jedoch auch von der gegenteiligen Wirkung gelesen. Ich rate daher zur Vorsicht.

Eine gelungene Technik habe ich zudem auf abnehmtreff.de entdeckt. Die so genannte Apfel-Diät! Einfach zu allen Mahlzeit einen Apfel beimischen. Egal ob ins Frühstück-Müsli gemischt, am Mittag ins Risotto und pur zum Abendessen soll diese Diät Wunder vollbringen.

Ob bei diesen Esstechniken Pickel oder Blähungen wegen einseitiger Ernährung entstehen, lasse ich mal so im Raum stehen.
Aprops - über Nebenerscheinungen berichte ich beim nächsten Mal. Bon Appetit!


le marco

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